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         Low Vision

Der Begriff "Low Vision" kommt aus dem Englischen und bedeutet in der direkten Übersetzung: "eingeschränkt sehfähig" oder "eingeschränktes Sehen". Im deutschen Sprachgebrauch wird der Begriff "Sehbehinderung" verwendet, was aber das eigentliche Problem nicht genau trifft.

Eine Sehbehinderung liegt vor, wenn trotz bestmöglicher Korrektion durch Brille oder Kontaktlinsen die Sehfunktion des Auges beeinträchtigt sind.
Eine Sehschärfe von Visus 0,1 (10 % Restsehschärfe) reicht im allgemeinen aus, um sich im Freien, bei guter Beleuchtung, zu orientieren. Um Zeitungsdruck deutlich zu erkennen, genügt ein Visus von 0,4 bis 0,5 (40 bis 50 % Restsehschärfe). Für das Telefonbuch ist ein Visusbedarf von 0,6 bis 0,7 notwendig.

Eine Sehbehinderung kann jeden treffen, dennoch tritt sie überwiegend im Alter auf. Auch die Ursachen sind sehr verschieden und können von Land zu Land sehr differenzieren.
Häufige Ursachen in unseren Breiten sind die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), diabetische Retinopathie mit steigender Tendenz, sowie weitere Erkrankungen darunter auch Netzhautablösungen, Katarakt und Glaukom.

Informationen zu Augenkrankheiten

Makuladegeneration: zum Sehen kann nur noch der Periphere Teil der Netzhaut genutzt werden, während die Netzhaut im Bereich des Sehzentrums, der Makula, zerstört ist.

Retinopathia Pigmentosa: durch ein Absterben der Stäbchen in der Netzhaut engt sich das Gesichtsfeld zunehmend zu einem röhrenförmigen Gesichtsfeld ein. Retinopathia Pigmentosa kann bis zur Blindheit führen.

Diabetische Retinopathie: die Funktion der Netzhaut ist in kleinen Inseln gestört. In fortgeschrittenem Stadium wachsen die Inseln zu großflaüchigen Arealen zusammen.

Katarakt: die Eintrübung der Augenlinse führt neben der Verschlechterung des Visus vor allem zu verstärkter Blendempfindlichkeit.

Glaukom: ein erhöhter Augeninnendruck führt zu irreversiblen Sehnervenschädigungen. Beim einfachen Glaukom bleibt das zentrale Sehen lange erhalten.

Was sind vergrößernde Sehhilfen?

Als vergrößernde Sehhilfen bezeichnet man alle optischen und elektronischen Hilfsmittel, die einem sehbehinderten Menschen helfen, unter Nutzung seiner vorhandenen Restsehschärfe besser zu sehen. Natürlich kann nicht jedes Sehproblem gelöst bzw. jeder Sehwunsch erfüllt werden. In der Regel können vergrößernde Sehhilfen so angepasst werden, dass die täglich anfallenden Arbeiten des Sehbehinderten in seiner häuslichen Umgebung ohne fremde Hilfe durchgeführt werden können. Damit bekommt der Sehbehinderte wieder mehr Lebensqualität. Zu diesen Hilfsmitteln gehören: verstärkte Lesebrille, Leseglas, Leuchtlupe, monokulare Lupenbrille, Fernrohrbrille, einfache elektronische Hilfsmittel, Bildschirmlesegerät. Vergrößernde Sehhilfen haben die Aufgabe, den Visusabfall durch entsprechende Vergrößerung der Netzhautbilder zu kompensieren.

Wann können vergrößernde Sehhilfen helfen?

Unter dem Begriff vergrößernde Sehhilfen werden optische Hilfsmittel zusammengefasst, die dem Sehbehinderten ein besseres Sehen ermöglichen sollen.
Zu diesen Hilfsmitteln gehören: verstärkte Lesebrille, Leseglas, Leuchtlupe, monokulare Lupenbrille, Fernrohrbrille, einfache elektronische Hilfsmittel, Bildschirmlesegerät.

Eine Vergrößerung der betrachteten Objekte - Schriftzeichen, Fernsehbild usw. - kann hauptsächlich dann hilfreich sein, wenn die zentrale Sehschärfe durch krankhafte Veränderungen der Netzhautmitte herabgesetzt ist. Solche Veränderungen können in seltenen Fällen schon in jungen Jahren auftreten - meist als Folge einer Erbkrankheit. Sie können aber auch im Verlauf eines diabetischen Netzhautleidens entstehen. Die häufigste Veränderung der Netzhautmitte, der Makula, ist altersbedingt. Bei dieser Krankheit, der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), werden die meisten Patienten ihr Orientierungsvermögen bis an ihr Lebensende behalten; sie nehmen wahr, was außerhalb des zentralen Gesichtsfeldes liegt. Aber das, was sie direkt anschauen - die Mitte - ist verschwommen.

Was können vergrößernde Sehhilfen bewirken?

An den Stellen der Netzhaut, die nicht mehr funktionstüchtig sind, ist kein genaues Erkennen möglich. Es entstehen Bildausfälle. Beim Lesen und bei allem, was man fixiert, stören sie um so mehr, je näher sie an der Stelle des schärfsten Sehens liegen und je größer sie sind. Optische und elektronische Hilfsmittel sind Erfolg versprechend, wenn im zentralen Bereich der Netzhaut genügend intakte Inseln liegen, sodass z.B. eine vergrößerte Schriftzeile zusammenhängend erkannt werden kann. Der Umgang mit vergrößernden Sehhilfen kann anfangs schwierig sein. Je stärker die Vergrößerung sein muss, desto mehr Geduld erfordert die Umstellung, denn in dem Maße wie die Schrift vergrößert wird, verkleinert sich der Textausschnitt, den man auf einen Blick erfassen kann. Bei Hilfsmitteln, die man wie eine Brille trägt, muss man sich an einen anderen, oft erheblich geringeren Leseabstand gewöhnen. Auch die optischen Hilfsmittel für die Ferne sind anfangs nicht leicht zu handhaben. Doch alle diese Schwierigkeiten lassen sich durch Üben überwinden. Man muss natürlich den festen Willen haben, sich seine Unabhängigkeit zu bewahren, wieder lesen oder so gut sehen zu können, um sich mit seinem Hobby zu beschäftigen.

Was bekommen Sie von uns

Wir führen vergrößernde Sehhilfen der Firmen SCHWEIZER und ESCHENBACH und sind auf das Anpassen von vergrößernden Sehhilfen spezialisiert.

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